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Währung und Gelddinge

Auf Korsika bezahlt man mit Französischen Francs (F, FF oder FRF), die Untereinheit heißt Centimes (cent. oder cts.), und wie der Name schon sagt, sind 100 Centimes 1 Franc. Die Centimes gibt es in Münzen zu 5, 10 und 20, die Francs in Münzen zu 1/2, 1, 2, 5 und 10, und in Banknoten zu 20, 50, 100, 200 und 500.

1 FF ist nicht allzuviel Geld; hier einige Kurse (Stand Ende August 1993). 100 FF entsprechen demnach etwa 30 DM, 17 US$ oder 12 GBP. Ein Deutscher multipliziert mit 3 und teilt durch 10, ein Amerikaner teilt durch 6, und ein Engländer durch 8, um sich ein Gefühl für die Preise zu verschaffen.

Auf Korsika werden Eurocheques überall gerne genommen; nur in Restaurants ist es nicht üblich, damit zu zahlen. Auch alle möglichen Kreditkarten werden akzeptiert, insbesondere Visa ist eine gute Wahl. Mit Reiseschecks gibt es auch keine Probleme, allerdings werden die Reiseschecks von American Express nicht auf Postämtern, sondern nur auf Banken eingelöst. Wer als Deutscher sein Postsparbuch mitbringt, kriegt damit auch in entlegenen Orten Geld, und zwar ab 200 DM in Hunderter-Schritten bis 2000 DM (gleichzeitig der maximale Monatsbetrag). Bargeld in anderen Währungen mitzunehmen ist nicht allzu sinnvoll, denn das wird generell zum schlechtesten Kurs getauscht. Eine Kombination aus Postsparbuch und Eurocheques ist prima, wer eine Kreditkarte hat, sollte sie ebenfalls mitnehmen.

Generell wird bei so ziemlich allen Transaktionen der Personalausweis oder Reisepaß verlangt, was mitunter Probleme gibt, denn auf Campingplätzen ist es üblich, einen solchen zu hinterlegen. Deshalb am besten beides mitschleppen.

Manche Banken lassen sich die Güte, einen Scheck einzulösen, recht ordentlich bezahlen; die Gebühr wird gleich an Ort und Stelle einbehalten. Besser vorher erkundigen oder gleich zur Post gehen, die macht solche Zicken nicht. Neueren Informationen zufolge sollen sich etliche Geldautomaten jetzt mit der Eurocheque-Karte zufriedengeben (das war 1993 noch nicht der Fall); mit Kreditkarten kriegt man an den Dingern sicher Geld.

Zur Zeit werden Eurocheques bis zu 1400 FF genommen, das entspricht etwa dem europäischen Standard. Die heimische Bank (in Deutschland, über andere Länder weiß ich diesbezüglich nichts) wechselt nach dem zur Zeit der Buchung gültigen Kurs (natürlich zu ihren Gunsten) und schlägt noch so 1-2% Gebühren drauf, mindestens aber 2,50 DM. Deshalb ist es sinnvoll, keine kleinen Läpperschecks auszustellen; besser einmal die Woche auf die Post oder Bank und genug Geld geholt.

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