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Einleitung

Dies ist ein Reisebericht über meinen (Rucksack-)Urlaub in Korsika, den ich für interessierte Leser und potentielle Nachahmer um einige Informationen erweitert habe. Wir reisten vom Saarland (im Südwesten Deutschlands) aus mit der Bahn nach Südfrankreich, fuhren von dort mit der Fähre rüber nach Korsika, hielten uns einen Tag an der Ostküste auf, bevor wir die Insel auf dem anspruchsvollen, durch Gebirge führenden Wanderweg GR20 in 10 Tagen zur Hälfte durchquerten. Nach Beendigung der Wandertour hielten wir uns noch 2 Tage im Inselinnern auf, bevor wir mit der Eisenbahn an die Nordwestküste fuhren, um unseren Urlaub am Strand ausklingen zu lassen. Nach 3 Tagen an der Küste reisten wir per Fähre und Bahn über Südfrankreich zurück.

Wir, das sind Markus Koch, Thomas Groß (thomas@familie-gross.de) und Christian Blum (c.blum@resolution.de). Wir sind 23 Jahre alt (das waren wir jedenfalls damals) und studieren alle Elektrotechnik im sechsten Semester an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Wir leben und studieren nicht nur im Saarland, dem südwestlichsten Bundesland (hallo, Baden-Württemberg!) und kleinsten Flächenstaat Deutschlands, wir sind auch alle drei dort geboren.

Wie wir auf Korsika als Reiseziel gekommen sind, das weiß heute keiner mehr so genau. Wir wollten eine solche Tour schon längere Zeit machen, und jetzt hat es sich eben ergeben. Daß Korsika in die nähere Wahl kam und letztendlich gewonnen hat, lag daran, daß wir ein nicht so dicht besiedeltes und abwechselungsreiches Gebiet durchwandern wollten, und genau das haben wir auf Korsika vorgefunden.

Für Thomas und Markus war es die erste längere Tour mit Rucksack; ich war letztes Jahr mit dem Rucksack vier Wochen in Schottland und Irland. Aber zusammen waren wir schon zweimal vier Tage "zur Probe" im Elsaß in Frankreich unterwegs.

Ich habe mich bemüht, aus diesem Reisebericht mehr als nur eine bloße Aneinanderreihung von Stichpunkten zu machen; ob es mir gelungen ist, mag der Leser selbst beurteilen, es ist mein erster. Auf alle Fälle habe ich jede Menge Zusatzinformation für Nachahmer mit hineingepackt. Über Kritik (positive wie negative) freue ich mich, und weitergehende Fragen zur Materie beantworte ich auch gerne, wenn ich kann.

Ach ja, der eigentliche Reisebericht beginnt etwa in der Mitte dieses Textes; das davor dient der Einstimmung und denen, die nach uns kommen.

Ironie und Sarkasmus sowie gespielten Ärger habe ich nicht gekennzeichnet; ich hoffe auf den Verstand des Lesers, der mich nicht für einen Bärbeißer und Idioten halten wird.

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